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Was zum Babybauch Shooting anziehen? 8 Ideen

Autorenbild: Ina
Ina
6. Sept.
5 Min. Lesezeit

Der Blick in den Kleiderschrank kann vor einem Shooting überraschend viele Fragen auslösen: Was zum Babybauch Shooting anziehen, wenn du dich schön fühlen möchtest, aber nicht verkleidet? Die gute Nachricht: Du brauchst kein aufwendiges Styling und kein neues Outfit von Kopf bis Fuß. Am schönsten wirken Bilder meist dann, wenn dein Kleidungsstück zu dir passt, deinen Bauch sanft betont und dir genug Raum zum Atmen, Bewegen und Wohlfühlen lässt.

Was zum Babybauch Shooting anziehen: Dein Wohlgefühl zählt

Ein Babybauch-Shooting ist kein Anlass, an dem du in eine Rolle schlüpfen musst. Es darf sich vielmehr wie ein ruhiger Moment für dich und dein Baby anfühlen. Wähle deshalb Kleidung, in der du dich auch ohne Kamera gerne siehst. Wenn du ständig am Träger zupfst, ein Kleid einengt oder du dich mit einem tiefen Ausschnitt nicht wohlfühlst, wird das schnell sichtbar.

Für meine helle, natürliche Bildsprache eignen sich schlichte Outfits besonders gut. Sie lenken den Blick nicht von dem ab, worum es wirklich geht: deiner Schwangerschaft, der Verbindung zu deinem Baby und der Nähe zwischen euch als Paar oder Familie. Elegant darf es sein, aber nie steif.

1. Ein fließendes Kleid für eine weiche Silhouette

Ein langes oder midi-langes Kleid aus fließendem Stoff ist ein wunderbarer Klassiker. Besonders schön sind Schnitte, die unter der Brust leicht angesetzt sind oder sich an den Babybauch anschmiegen, ohne ihn einzuengen. Musselin, Baumwolle, Leinenmischungen, feiner Strick oder Stoffe mit sanftem Fall wirken auf Bildern ruhig und feminin.

Ein Kleid mit offenen Schultern, zarten Trägern oder einem dezenten Ausschnitt kann sehr liebevoll aussehen, sofern es sich nach dir anfühlt. Auch ein Kleid mit Knopfleiste oder Wickeloptik ist schön, weil es natürlich fällt und nicht zu geschniegelt wirkt. Sehr enge, harte Stoffe können dagegen schnell unbeweglich aussehen - sie sind kein Fehler, aber eher eine Frage deines persönlichen Stils.

2. Jeans und schlichtes Oberteil für einen ehrlichen Look

Du musst kein Kleid tragen, um wunderschöne Schwangerschaftsbilder zu bekommen. Eine gut sitzende Umstandsjeans oder eine helle, lockere Hose mit einem körpernahen Top, Body oder feinen Strickpullover wirkt modern, vertraut und zeitlos. Diese Kombination passt besonders gut, wenn du dich im Alltag eher schlicht kleidest.

Wichtig ist, dass der Bund nicht einschneidet. Ein hochgeschnittener Umstandsjeansbund kann den Bauch sanft rahmen, während ein offener Hemdlook oder eine weiche Strickjacke zusätzliche Ebenen schafft. So entstehen verschiedene Bildstimmungen, ohne dass du dich komplett umziehen musst.

3. Ein Body oder ein schlichtes Set für intime Bilder

Wenn du dir sinnlichere, sehr persönliche Aufnahmen wünschst, kann ein neutraler Body, ein weiches Bralette-Set oder ein schlichtes Unterwäsche-Set eine schöne Wahl sein. Dabei geht es nicht darum, möglichst viel Haut zu zeigen. Es geht um die besondere Form deines Körpers und um dieses kurze, kraftvolle Kapitel vor der Geburt.

Achte auf glatte, gut sitzende Materialien ohne auffällige Logos, starke Spitze oder einschneidende Bündchen. Hauttöne, Creme, warmes Beige oder sanfte Erdtöne sind oft besonders schmeichelhaft. Du entscheidest immer selbst, wie viel du zeigen möchtest. Ein lockeres Hemd, ein Cardigan oder ein Tuch kann dir dabei Geborgenheit geben und sorgt gleichzeitig für abwechslungsreiche Bilder.

Sanfte Farben lassen den Moment wirken

Helle, zurückhaltende Farben passen besonders schön zu natürlichen Schwangerschaftsfotos mit Tageslicht. Creme, Weiß, Beige, Sand, Taupe, warmes Grau, zartes Rosé, Salbei, Hellblau oder gedecktes Braun bringen Ruhe ins Bild. Sie lassen Hauttöne weich wirken und bleiben auch nach vielen Jahren noch stimmig.

Das bedeutet nicht, dass du nur neutrale Farben tragen darfst. Wenn Blau, Grün oder ein warmer Beerenton ganz typisch für dich sind, darf diese Farbe selbstverständlich mitkommen. Entscheidend ist eher die Wirkung: Sehr grelle Neonfarben, große Kontraste oder wilde Muster ziehen den Blick oft stärker auf sich als auf deinen Babybauch. Ein kleines, feines Muster kann funktionieren, doch bei mehreren Personen im Bild wirken einfarbige oder ruhig aufeinander abgestimmte Stoffe meist harmonischer.

Schwarz kann sehr elegant und kraftvoll aussehen, vor allem bei reduzierten, intimeren Bildern. In einem hellen Tageslichtstudio wirkt es jedoch deutlich kontrastreicher als Creme oder Beige. Wenn du Schwarz liebst, bring es gerne mit - vielleicht ergänzt durch ein helles zweites Outfit, damit beide Seiten von dir Platz haben.

Kleidung für Partner und Geschwisterkinder

Wenn dein Partner oder deine Kinder dabei sind, müsst ihr nicht alle identisch gekleidet sein. Viel schöner ist es, wenn eure Outfits wie eine ruhige Farbfamilie wirken. Du könntest zum Beispiel Creme tragen, dein Partner ein Hemd in Beige oder Hellgrau und euer Kind ein Kleid oder einen Pullover in sanftem Salbei. So bleibt jedes Outfit individuell, und dennoch entsteht ein stimmiges Gesamtbild.

Für den Partner eignen sich schlichte Hemden, T-Shirts, feine Pullover und Hosen ohne starke Waschungen oder große Markenaufdrucke. Ein Lieblingshemd, das gut sitzt, ist oft die beste Wahl. Kinder dürfen sich bewegen, kuscheln und spielen. Wähle deshalb Kleidung, die weich ist und nicht kratzt. Lieber ein unkompliziertes Outfit, in dem sich dein Kind frei fühlt, als etwas sehr Schickes, das nach zehn Minuten ausgezogen werden möchte.

Vermeidet nach Möglichkeit große Logos, Comicfiguren und sehr unruhige Muster. Sie altern optisch schneller und nehmen den Bildern etwas von ihrer ruhigen, zeitlosen Stimmung.

Denk an die kleinen Dinge, die du auf Fotos siehst

Die richtigen Schuhe sind bei einem Studio-Shooting oft weniger wichtig, als viele denken. Barfuß entstehen besonders natürliche und innige Bilder. Wenn Schuhe sichtbar sein sollen, passen helle, schlichte Modelle besser als sehr sportliche Sneakers mit kräftigen Farben. Für Outdoor-Bilder darf die Schuhwahl natürlich auch zum Ort und zur Jahreszeit passen.

Schmuck darfst du gerne tragen, aber dezent. Ein feines Armband, kleine Ohrringe oder eine Kette mit persönlicher Bedeutung können deine Bilder bereichern. Sehr große Statement-Ohrringe, klappernde Armreifen oder eine auffällige Uhr lenken dagegen leicht ab. Auch ein Haargummi am Handgelenk wirkt auf Nahaufnahmen manchmal präsenter, als man erwartet.

Bei der Unterwäsche sind hautfarbene, glatte Teile meist hilfreich, vor allem unter hellen Stoffen. Prüfe dein Outfit vorab bei Tageslicht: Zeichnet sich etwas stark ab? Scheint der Stoff durch? Das ist kein Grund zur Sorge, aber du kannst dir mit einer passenden Alternative viel Sicherheit schenken.

Zwei Outfits geben dir mehr Freiheit

Wenn du unsicher bist, bring zwei bis drei Optionen mit. Eine Kombination kann weich und hell sein, die andere etwas körpernäher oder persönlicher. So musst du dich nicht schon zu Hause auf nur eine Bildstimmung festlegen. Oft zeigt sich erst im ruhigen Ablauf, worin du dich vor der Kamera wirklich am wohlsten fühlst.

Praktisch ist ein Outfitwechsel besonders dann, wenn du sowohl Bilder allein als auch gemeinsam mit deinem Partner oder deiner Familie möchtest. Ein fließendes Kleid kann den Anfang sanft und elegant machen, während Jeans und Top später eine lockere, vertraute Stimmung schaffen. Bei Babymomente by Ina Manuguerra nehme ich mir dafür Zeit - du sollst ankommen dürfen, statt dich gehetzt umzuziehen.

Was du lieber nicht extra kaufen musst

Viele werdende Mamas glauben, sie bräuchten für ein Babybauch-Shooting ein besonderes Fotokleid. Solche Kleider können wunderschön sein, vor allem wenn du einen sehr romantischen, fließenden Look liebst. Sie sind aber keine Voraussetzung für berührende Bilder. Dein Lieblingskleid, ein guter Body oder ein schlichtes Set aus dem eigenen Kleiderschrank können genauso stimmig sein.

Kaufe nichts nur, weil es auf einem fremden Foto toll aussah. Schwangerschaft verändert nicht nur den Körper, sondern oft auch das eigene Gefühl für Kleidung. Wähle deshalb das, worin du dich jetzt gesehen fühlst. Die Bilder sollen dich an diese Zeit erinnern - nicht an ein Outfit, das sich fremd angefühlt hat.

Bereite dein Outfit ohne Druck vor

Lege deine Auswahl ein paar Tage vor dem Termin bereit und probiere alles in Ruhe an. Bewege dich darin, setz dich hin, heb die Arme und schau, ob du frei atmen kannst. Wenn möglich, lass auch deinen Partner sein Outfit vorher anprobieren. So bleibt am Shootingtag mehr Raum für Vorfreude.

Und falls du zwischen zwei Kleidern schwankst: Bring beide mit. Du musst nicht perfekt vorbereitet erscheinen. Du darfst schwanger sein, du darfst müde sein, du darfst dir Zeit lassen. Das schönste Outfit ist am Ende jenes, in dem du deinen Babybauch nicht verstecken musst, sondern ihn mit einem guten Gefühl tragen kannst.

 
 
 

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